24.04.2026

Zirkuswerk am Pekenberg


Kinder wuchsen an ihren Herausforderungen

Tänzerinnen verzauberten die Zuschauer

Am 21. März 2026 zog der Zirkus Hein bei uns ein und verwandelte den Sportplatz in eine große Manege.

Unter der Leitung von Sarah Sperlich, ihrem Team und unseren Lehrerinnenund Lehrern wurden 163 Schülerinnen

und Schüler an drei Tagen in verschiedensten Disziplinen ausgebildet. Für die Übungszeit und die Vorstellungen

wurden die Klassenverbände aufgelöst. So hatten die Kinder die Möglichkeit, in ganz durchmischten Altersgruppen zu

arbeiten. Sie lernten sich abseits von Klassenraum und Unterricht in ganz anderen Situationen und Herausforderungen

kennen, mussten sich in Choreografien und Kunststücken auf dem Seil oder Trapez aufeinander verlassen

können und sich gegenseitig unterstützen. Am 25. und 26. März eröffneten unsere professionellen Moderatoren

Max und Henrik dann die glanzvolle Show. Dabei entführten uns die orientalischen Tänzerinnen aus den Klassen eins

bis sechs in eine farbenfrohe und elegante Welt aus 1001 Nacht. Gekleidet in traditionellen Kostümen präsentierten

sie magische Choreografien zu exotischer Musik. Mit mentaler Stärke und Schmerzunempfindlichkeit überzeugten

die Pekenberger Fakire. Sie boten das Spiel mit dem Feuer, Barfußlaufen auf Scherben und Liegen auf Nagelbrettern

als Kunst der Körperbeherrschung dar. Neben Seiltänzern und Jongleuren beeindruckte Stella aus der Biberklasse unsere Zuschauer als eine unserer kleinsten Akrobatinnen mit ihrer unglaublichen Geschicklichkeit. Sie balancierte gleich drei riesige Hula-Hoop- Reifen im Takt der Musik auf ihren Hüften. Clowns mit Köpfchen – neben den

zahlreichen Disziplinen, die körperliche Herausforderungen darstellten, forderte die Rolle des Clowns viel Mut, um vor großem Publikum zu sprechen und Merkfähigkeit, um Texte sicher wiederzugeben.

Kimi und Josi als Luftakrobaten

Zauberhafte Schwerterillusionisten und Magier verblüfften die Familien unserer Zirkusdarsteller und auch

ehemalige Pekenberger Schülerinnen und Schüler mit ihrer Fingerfertigkeit und geschickter Täuschung. Sie ließen

Gegenstände erscheinen oder verschwinden, verwandelten Puppen in Hasen und erschufen Knoten, die sich

scheinbar von selbst knüpften. Das große Highlight waren unsere Trapezkünstler. In der Gestalt des Phantoms der Oper und seiner Christine führten Kimi und Josi unsere Luftakrobaten an, die unter schallendem Applaus

über der Manege schwebten. Wir bedanken uns ganz herzlich bei den fleißigen Eltern, die den Auf- und

Abbau unseres Zirkuszeltes unterstützten und auch für kulinarische Verwöhnmomente sorgten. Solche gemeinsamen

Projekte lassen uns enger zusammenrücken und bereichern unser Schulleben. Das klassenübergreifende Spektakel

fördert Teamfähigkeit, Vertrauen und Verantwortungsbewusstsein. Lernende, die sonst eher zurückhaltend sind,

hatten dadurch die Möglichkeit, sich mal in einem ganz besonderen Licht zu zeigen, besondere Fertigkeiten und Fähigkeiten zu beweisen sowie Selbstbewusstsein und Anerkennung zu gewinnen, was ihnen Chancen für zukünftige

unterrichtliche Herausforderungen bietet.

Gemeindeblatt 04-2026

Foto´s: privat

M. Grunow